Inzwischen sind etwa 7 Monate vergangen seit der Ernährungsumstellung und ich setze mich ja eh häufig sehr kritisch mit mir auseinander, so nun auch mit meinen Essgewohnheiten.
Dafür zunächst die negativen Seiten, ihr werdet merken, die sind nicht stark vertreten.
- man kann nicht unbekümmert irgendetwas essen, sondern muss mindestens die Zutatenliste lesen oder den Kellner fragen, welche Gerichte ohne Getreide/Getreideprodukte und ohne Kuhmilch sind. Ich war das Wochenende gerade in Frankreich und ich spreche kein Französisch, dementsprechend war das wirklich eine Herausforderung. Glücklichherweise gibt es sehr nette Menschen, die mich da mit ihren Sprachkenntnissen erfolgreich unterstützt haben.
- Ersatzprodukte sind sehr, sehr teuer. Für mich unbegreiflich, weil die einzelnen Zutaten eigentlich nicht sehr teuer sind. Aber es ist eben special food und deshalb kann man da doppelt und dreifach aufschlagen, denn die Alternative wäre die Produkte nicht zu konsumieren. Ich persönlich handhabe es so, dass ich hin und wieder fertige Ersatzprdukte kaufe, auch wenn diese eigentlich immer Soja enthalten, was natürlich blöd ist, aber da muss man sich eben überlegen, was einem wichtiger ist.
Die positiven Seiten überwiegen stark, wobei es auch dort Abstufungen gibt. Ich habe mich auf die wichtigsten beschränkt.
- Der Gewichtsverlust ist bzw. war enorm. Im Moment habe ich das Gefühl es stagniert etwas. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich mich derzeit nicht sehr gesund ernähre. Chips und Co haben wieder ihren Weg in meinen Einkaufskorb gefunden und dann kann ich nicht erwarten, dass ich weiterhin abnehmen. Trotz Sport.
- Das Körpergefühl hat sich ziemlich verändert. Wobei ich da nicht unbedingt sagen kann, dass das positiv geblieben ist. Bei mir wechselt das stark. Ich kann überhaupt nicht mehr einschätzen, welche Größe ich trage und gucke mehr oder minder verzweifelt aus der Wäsche.
- ich fühle mich insgesamt wesentlich fitter. Ich kann mehr Sport treiben als vorher bzw. brauch den Sport um ausgegelichen zu sein.
- ich habe außerdem das Gefühl, dass mein Körper wieder arbeiten kann. Also er ist nicht mehr so träge und belastet durch das Gluten. Das hat meinen Körper völlig ausgebremst. Dafür sind andere Mangelerscheinungen aufgetreten, z.B. muss ich im Winter Vitmain D nehmen und Vitamin B ist auch Mangelware.
Was sich nicht verändert hat:
- ich fühle mich nach wie vor zu dick. Ich glaube, das ist Kopfsache und muss langfristig angegangen werden. Zum Glück bin ich da nicht alleine und kann mich auf Hilfe verlassen.
Fazit:
ich habe bereits sehr viel geschafft und dennoch ist der Weg weiterhin lang. Manchmal ist es hart, konsequent zu bleiben, zumindest bei den Dingen wie Soja und Zucker, bei Getreide und Milch geht das wunderbar!
Ziele für die kommende Zeit:
- wieder viel mehr darauf achten, was ich esse. Besondern in Bezug auf Zucker, das habe ich in letzter Zeit stark schleifen lassen.
- positiver werden
- weiter Gewicht verlieren
- glücklich sein
Dienstag, 4. März 2014
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